Deutschland Artistique-Billard Cup 2015.1 - Walter Bax (B) distanziert die Konkurrenz

Mit einem überzeugenden Start-Ziel-Sieg hat der Belgier Walter Bax den ersten Platz des Deutschland Artistique-Billard Cup 2015.1 beim TSV Ingolstadt-Nord 1897/1913 e.V. geholt.
In dem Turnier spielte jeder der 24 Teilnehmer, die aus 6 Nationen kamen, 80 der 100 Figuren des internationalen Artistique-Billard-Programmes. Das bedeutete ein Mammutprogramm für die Sportler, denn der Spielbetrieb zog sich über 30 Stunden von Freitagnachmittag bis Sonntagabend.
Den hohen sportlichen Stellenwert der Veranstaltung unterstrich die Teilnahme von 11 Sportlern, die am ersten Mai-Wochenende in Brandenburg bei der Europameisterschaft starten werden.
Nach der Turniereröffnung durch den Schirmherrn, den Leiter des Ingolstädter Sportamtes, Martin Diepold und den Vorsitzenden des TSV Ingolstadt-Nord, Christian De Lapuente, legten auch gleich die ersten beiden Gruppen los.
Die 24 Teilnehmer waren in 6 Gruppen zu je Vier aufgeteilt und spielten jeweils 20 Figuren am Stück.
In Gruppe A beobachteten sich die Top-Spieler Thomas Ahrens und Eric Daelman an Tisch 1 mit Walter Bax und Baris Cin an Tisch 2 in Gruppe B quasi im Fernduell. Und obwohl alle Turnierteilnehmer die gleichen Figuren spielten, zeigte sich schnell, dass die direkte Konkurrenz anspornt. Diese Vier waren von Anfang bis Ende an der Spitze der Rangliste zu finden. Lediglich der amtierende Europameister Daelman (B) fiel im Verlauf des Turnieres zurück und musste sich am Ende mit Rang 6 begnügen. Die von ihm erreichten 55,5% der möglichen Punkte sind zwar immer noch internationale Klasse, werden ihm aber nicht zur Titelverteidigung in 5 Wochen in Brandenburg reichen.
Dazu bräuchte es schon eine Leistung wie die von Walter Bax, der mit knapp 70% am Ende deutlich vor Thomas Ahrens (Hannover) und Baris Cin (TR) siegte. Als Faustregel gilt, dass 60% der möglichen Punkte ausreichen, um international in die Top16 zu kommen. Für einen Titel müssen es dann schon mehr als 70% werden. Bax hat also eine Marke gesetzt, die dem restlichen Feld den Trainingsplan für die verbleibenden Wochen vorgegeben hat.
Die beiden Ingolstädter Teilnehmer Bernd Singer und Franz Heigl waren unterschiedlich zufrieden mit Ihren Leistungen. Während Heigl nach einem Jahr Pause mit einem nicht erwarteten vierten Rang abschloss, konnte Singer sich zwischen dem Europameister Daelman und dem Österreicher Horvath auf Platz 7 einordnen. Trotz guter knapp 55% war der Vizeweltmeister von 2011 nicht mit seiner Leistung zufrieden.
Bemerkenswert am Turnier war die starke Leistung des Wieners Andreas Horvath, der nach 25 Jahren Pause wieder ein internationales Turnier spielte. Als aktueller österreichischer Staatsmeister nimmt er ebenfalls an der EM teil.
Am meisten beeindruckt dürfte aber der Belgier Johan Grimon haben. Trotz seines immensen Handicaps als Rollstuhlfahrer gelingt es ihm mittlerweile auch Kopfstöße zu lösen und sich mit knapp 40% im Mittelfeld zu platzieren.
Am Sonntagabend beschloss die Siegerehrung durch Schirmherrn Diepold und Vereinsvorsitzenden De Lapuente das Turnier verbunden mit dem Versprechen, sich in 2 Jahren wieder im Billardsaal des


 

 

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